Das Schloss Schwetzingen als Sehenswürdigkeit

Durch antik-römisches Vorbild angeregt, entstand unter der Regie mehrerer Kurfürsten mit dem Schloss Schwetzingen ein Bauwerk, das weltweit seinesgleichen sucht.

Das Schloss Schwetzingen entsprang einer mittelalterlichen Wasserburg, die im 16. Jahrhundert durch Ludwig V. zu einem Jagdschloss ausgebaut und erweitert wurde. Diese Sommerresidenz pfälzischer Kurfürsten musste anlässlich Zerstörungen durch den Dreißigjährigen Krieg und dem pfälzischen Erbfolgekrieg teilweise wieder aufgebaut werden. Um den gesteigerten Ansprüchen fürstlicher Hofhaltung gerecht zu werden, ließ Johann Wilhelm die kleine Anlage um den Bau zweier Ehrenhofflügel und eines Westflügels erweitern. Seine Blütezeit erlebte Schloss Schwetzingen unter Carl Theodor, der den symmetrisch angelegten französischen Barockgarten anlegen ließ. Letztmalig bewohnt wurde das Gebäude anschließend durch Großherzog Karl Friedrich von Baden und Großherzogin Stephanie. Nach 1860 wurde Schloss Schwetzingen dann nur noch äußerst selten genutzt. Viele wichtige Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller oder Wolfgang Amadeus Mozart ließen sich hier inspirieren oder hielten Konzerte ab.

Heute befinden sich in den einstigen Wachhäuschen am Schlosstor ein Café sowie ein Museumsladen. Derweil wurden die Innenräume restauriert und mit originalgetreuen Möbeln eingerichtet und auch der barocke Garten wurde um einen Landschaftsgarten im englischen Stil erweitert. Konzerte, Sonderausstellungen, Sonderführungen sowie viele weitere Veranstaltungen liefern genügend Anlässe für einen Besuch dieses Kulturdenkmals. Allein der Schlossgarten, mit seinen Skulpturen, Tempeln, Brunnen, den Pavillons, der herrlichen Moschee sowie den Wasserspielen ist schlichtweg faszinierend.





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