Der Dom zu Speyer als Sehenswürdigkeit

Der Dom zu Speyer steht für die weltweit größte erhaltene romanische Kirche. Gewürdigt wurde die herausragende Bedeutung dieses Kaiserdoms durch die Auszeichnung als UNESCO Kultur- und Naturerbe.

Um 1027 legte Konrad der Zweite im damals unbedeutenden Speyer den Grundstein für den Bau des größten Doms der Christenheit. Diese Kathedrale von unvorstellbaren Ausmaßen wurde sehr schnell zum Vorbild vieler weiterer Kirchenbauten des frühen Mittelalters. Eng verknüpft ist der Dom zu Speyer mit dem mittelalterlichen Kaisertum. So dient die Hallenkrypta als Grabstätte habsburgischer, staufischer und salischer Herrscher. Hier fand eine gesamte Dynastie, die über 100 Jahre das Schicksal Europas maßgeblich mitbestimmte, ihre letzte Ruhe. Als unerschütterlicher Zeuge turbulenter Zeiten, wurde der Dom zu Speyer in Brand gesetzt und später von französischen Revolutionstruppen verwüstet. Der Abriss konnte im Jahr 1806 gerade noch verhindert werden. Allen Umdeutungen, Veränderungen und Beschädigungen zum Trotz, bleibt der Dom zu Speyer ein eindrucksvolles Monument romanischer Baukunst und eine einzigartige Hinterlassenschaft des Mittelalters.

Besichtigungen und Domführungen sind das ganze Jahr über möglich. Auch besteht die Möglichkeit, an diversen Gottesdiensten und Veranstaltungen wie etwa Konzerte teilzunehmen. Geöffnet ist der Dom zu Speyer von November bis März von 9 bis 17 Uhr und von April bis Oktober von 9 bis 19 Uhr. Sonntags ist ein Besuch zwischen 12 und 17 Uhr möglich. Zugang zur Krypta wird gegen ein Eintrittsgeld von 3 Euro gewährt.





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