Wofür braucht man einen Routenplaner ?

Routenplaner und Navigationssysteme zeigen auf Reisen und unbekannten Strecken den richtigen Weg zum Ziel. Funktioniert das, hat sich der Einsatz des Routenplaners gelohnt. Garantien auf den Erfolg können jedoch weder Internet noch GPS bieten, denn wesentlich ist die gute Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.

Was weiß der Routenplaner?

Als Datenbank kann ein guter Online-Routenplaner recht umfangreich sein. Außer einer beeindruckenden Menge abrufbarer Straßen- oder Länderkarten übermittelt er auf Anfrage auch zusätzliche Geodaten, die von Zeit zu Zeit automatisch aktualisiert werden. Dabei teilen sich viele verschiedene Routenplaner die Datensätze einiger weniger Unternehmen wie Tele Atlas, PTV oder Navteq, die zuständig für die Erstellung und Aktualisierung der Straßendaten Europas sind. Zu den Geodaten gehören jedoch auch so genannte Points of Interest, Informationen über das Straßen- und Wegenetz, private Hausnummern oder regionale Bus- und Zugverbindungen. Ein gut gewarteter Internet-Routenplaner kennt alle verfügbaren Daten und hat Platz für weitere.

Landkarten ohne weiße Flecken

Immer flächendeckender, punktgenauer und schärfer wird gemessen, fotografiert, geprüft und sortiert, um ein möglichst realistisches und vollständiges Bild der Welt zu bekommen. Ein Projekt namens Open Street Map, das das weltweite Sammeln und kostenlose Verfügbarmachen von noch mehr Geodaten zum Ziel hat, wird derzeit aufgebaut, die Städte und Ballungsräume Deutschlands sind mittlerweile fast lückenlos kartographiert, nur noch in manchen abgelegenen Wald- oder Berggebieten gibt es hierzulande "weiße Flecken", etwa zwischen Freudenstadt und Besenfeld im Schwarzwald oder in der Nähe des wildromantischen Totenkopftals in der Pfalz. Sie stimmen in weiten Teilen mit der Lage der letzten Funklöcher des Landes überein; wer sich hier verirrt, hat also doppelt Pech gehabt und kann sich höchstens bei schönem Wetter mit dem Anblick der wundervollen Landschaft trösten, aus der er jetzt auf eigene Faust zurück in die Zivilisation finden muss. Menschen, die den Routenplaner im Netz oft nutzen oder sich gründlicher in sein Potential einarbeiten möchte, können mit Sicherheit noch mehr nützliche Zusatzfunktionen für sich entdecken, die sich je nach Wunsch, Bedarf und persönlicher Fragestellung anzeigen oder unterdrücken lassen.

Was ist interessant an einer Strecke?

Welche Informationen aus dem Datenpool des Routenplaners relevant sind, hängt immer von den Plänen, Wünschen und Pflichten des Benutzers ab. Muss ein Termin eingehalten oder einfach eine gewisse Strecke zügig überwunden werden, ist es sinnvoll, den Routenplaner zum Vergleich der schnellsten und der kürzesten Strecke zu nutzen und dann eine von diesen zu wählen, sofern über sie aktuell weder Stau- noch Unfallmeldungen vorliegen. Wer nicht nur so schnell wie möglich von einem Ort zum andern gelangen will, kann mit Hilfe des Routenplaners Pausen planen, landschaftliche besonders schöne Nebenstraßen erkunden oder bei einem Zwischenstopp eine Sehenswürdigkeit am Wegrand besichtigen und gemütlich eine Tasse Tee oder Kaffee trinken. Bei der Anzeige von kulturellen Sehenswürdigkeiten, Freizeitangeboten, Unterkünften, Bahnhöfen und anderen Informationen, die nicht direkt zum Straßennetz gehören, orientieren sich fast alle Routenplaner an den wohlbekannten und althergebrachten Landkartensymbolen. Die Ruinen von Kirchen, Klöstern, Burgen oder Schlössern sind am schräg stehenden Symbol zu erkennen, während die entsprechenden Symbole in aufrechtem Zustand auf intakte Gebäude hinweisen. Strecken von außergewöhnlichem landschaftlichem Reiz kennzeichnen sowohl virtuelle Streckenplaner als auch herkömmliche Landkarten durch eine dicke, grüne Linie, die dem Straßenverlauf exakt folgt und die schönsten Abschnitte markiert.

Unterwegs mit Netzanbindung oder bedrucktem Papier

Beim Wandern, bei entspannten Erkundungs- oder abenteuerorientierten Familienausflügen sowie auf Streifzügen durch fremde Städte ist die Orientierung mit einer detaillierten Papierkarte oder einem klassischen Faltplan in der Regel leichter und zuverlässiger. Wer mit der mittlerweile ein halbes Jahrhundert alten Patentfaltung der bekannten Falk-Stadtpläne nicht zurechtkommt, kann problemlos auf Pläne in Standardfaltung ausweichen. Werden zu Fuß oder im Fahrzeug die aktuellen Faltlinien überquert, kann der Routenplaner aus Papier mit wenigen Handgriffen neu gefaltet werden, so dass er stets das richtige Gebiet und darauf so wenig Knicke und Falze wie möglich präsentiert. In Wald und Wiese gilt: Technikfans, die ihr Laptop, Smartphone oder Tablet am liebsten überallhin mitnehmen, gefährden in der freien Natur ihre sensiblen Geräte meist mehr, als sie sie nutzen können. Gefaltetes Papier ist leicht zu transportieren und zeigt seine sprichwörtliche Geduld auch in Bezug auf Sonnenhitze, Regenwasser, Erschütterungen und Stöße. Der gute, alte Routenplaner aus Papier ermöglicht durch vollständiges Auseinanderfalten und Betrachten der Gesamtoberfläche das Erfassen großer Areale auf einen Blick. Stadtpläne und Landkarten können immer wieder verwendet werden und haben vielfach für ihre Besitzer oder die ganze Familie einen hohen Erinnerungswert, während Ausdrucke der Routenplaner-Anzeige meist nur zu einer Fahrt passen und daher nur einmal unterwegs sind.


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