Tipps & Tricks zm Sprit sparen

Es sind vor allem die gestiegenen Spritpreise, die so manchen Autofahrer veranlassen, über den eigenen Spritverbrauch nachzudenken und Maßnahmen zum Sprit sparen zu ergreifen. Sprit sparen beginnt mit dem richtigen Fahrverhalten und reicht über die Ausstattung am Auto bis hin zum Energieverbrauch im Auto. Was am meisten Sprit verbraucht und welche Maßnahmen sich spritreduzierend auswirken, erfahren Sie hier.

Auf die Fahrweise kommt es an

Tatsächlich kann man mit der richtigen Fahrweise am meisten Sprit sparen, und das geht so:

  • Unmittelbar nach dem Starten des Motors sollte man diesen nicht im Stand warm laufen lassen, sondern sofort losfahren und in den zweiten Gang schalten.
  • Ein schneller Wechsel in die verschiedenen Gänge hilft ebenfalls beim Sprit sparen. Ideal ist der Wechsel von einem Gang in den anderen bei Erreichen der richtigen Drehzahl, die bei rund 2000 Umdrehungen pro Minute liegt. Denn die Wahl des Ganges hat unmittelbaren Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Das bedeutet, dass man zum Sprit sparen immer mit dem höchst möglichen Gang fahren sollte, sodass je nach Motortyp und nach Getriebeübersetzung hier der meiste Sprit eingespart werden kann.
  • Auch bei Reduzierung der Fahrtgeschwindigkeit ist ein Zurückschalten nicht erforderlich, solange der Motor noch Gas annimmt und nicht ruckelt.
  • Beim Sprit sparen hilft vorausschauendes Fahren, denn bei jedem Bremsvorgang wird unnötig Energie verbraucht. Viel zu wenig wird die Bremswirkung des Motors genutzt, beispielsweise beim langsamen Heranrollen an eine rote Ampel, was sich ebenfalls spritsparend auswirkt.
  • Unmittelbar nach einem Kaltstart verbraucht ein Motor zumindest auf den ersten beiden Kilometern den meisten Sprit, um rund laufen zu können, sodass der Kraftstoffanteil in der Warmlaufphase vergleichsweise höher ist. Zum Sprit fahren ist es deshalb sinnvoll kurze Strecken zu vermeiden.
  • Sprit sparen kann man auch auf längeren Strecken durch den Einsatz eines Routenplaners. Der Routenplaner hat den Vorteil, dass auch unbekannte Strecken auf direktem Weg sofort gefunden und ohne Umwege befahren werden können. Der Routenplaner schärft außerdem das Kostenbewusstsein hinsichtlich des Spritverbrauchs, indem er einen Überblick gibt über die gefahrenen Kilometer, über die Dauer der Fahrt und die damit verbundenen Fahrtkosten gibt. Damit ist der Routenplaner ein sehr wesentlicher Faktor, wenn es darum geht Sprit zu sparen.
  • Auch im Leerlauf verbraucht ein Auto Sprit, sodass es durchaus sinnvoll ist, den Energieverbrauch zu senken und die Einspareffekte im ruhenden Verkehr zu nutzen. Das gilt insbesondere für Bahnübergänge, für die der Gesetzgeber nach § 30 der Straßenverkehrsordnung (StVO) das Abstellen des Motors vorschreibt. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen.
  • Von den meisten Autofahrern werden zumeist heftige Einwände gegen häufige Starts vorgetragen, die eine Belastung für die Batterie und für den Anlasser seien. Tatsächlich ist diese Sorge vor allem bei warmem Motor unbegründet und nicht realitätsnah.

Sprit sparen mit weniger Gewicht

Es mag bequem sein, alle möglichen Kleinutensilien sowie leere oder auch volle Getränkekisten oder andere, noch nicht aus dem Auto geräumte Einkäufe durch die Gegend zu fahren. Das hilft jedoch nicht beim Sprit sparen, sondern fordert dem Auto mehr Kraft beim Fahren ab, was den Spritverbrauch erhöht.

Das gilt gleichermaßen für alle anderen für Transportzwecke montierten Behältnisse oder Gestelle, die sich ebenfalls ungünstig auf den Spritverbrauch auswirken und zu einem höheren Verbrauch führen. Dazu gehören beispielsweise Fahrradträger, die auf dem Dach oder an der Kupplung angebracht werden, sowie Behältnisse für die Skiausrüstung auf dem Dach. Durch die Träger verändert sich die Aerodynamik, was bei steigender Geschwindigkeit und dem damit einhergehenden wachsenden Luftwiderstand zu einem erheblichen Spritverbrauch führt. Deshalb ist bei einem beladenen Auto eine zurückhaltende Fahrweise empfehlenswert.

Den Energieverbrauch im Auto reduzieren

Der Energieverbrauch im Auto lässt sich sowohl im Winter als auch im Sommer reduzieren, was gleichermaßen für die Heizung und die Klimaanlage gilt, deren Drosselung beim Sprit sparen hilft. Tatsächlich halten Wohlfühltemperaturen den Fahrer vor allem bei längeren Strecken fit, dennoch sollten die Einschaltzeiträume auf ein notwendiges Maß begrenzt werden. Wer keine Klimaanlage im Auto hat und während der Fahrt ein Seitenfenster oder ein vorhandenes Schiebedach öffnet, beeinträchtigt die Luftströmung, deren Folge zumindest bei höheren Geschwindigkeiten ein höherer Spritverbrauch ist.

Ebenso wie in Privathaushalten sollten auch Autofahrer sensibler im Umgang mit Strom sein. Denn für im Auto erzeugte Elektrizität ist ebenfalls Energie notwendig. Durch die Erzeugung von Strom im Innenraum erhöht sich der Drehwiderstands des Motors, was eine Erhöhung des Spritverbrauchs nach sich zieht. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Funktionen, die zum Betrieb elektrischen Strom benötigen und damit den Spritverbrauch erhöhen. Das gilt insbesondere für den Betrieb eines Radios, eines CD-Players oder Verstärkers ebenso wie für die Lüftung sowie für die Beheizung der Heckscheibe, des Außenspiegels oder der Frontscheibe und für die Standheizung. Jeder Autofahrer muss für sich entscheiden, in welchem Bereich er Sprit sparen möchte. In jedem Fall sollte sich das Bewusstsein auch für den Stromverbrauch im Auto wenigstens insoweit ändern, dass mit Strom betriebene Funktionen nicht gedankenlos in Betrieb sind.



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