Autobahn A66 - Informationen zur Routenplanung



Ist man im Main-Taunus-Kreis unterwegs, dann wird einen der Routenplaner auch über die A 66 führen. Die 112 km lange Autobahn ist bis heute noch nicht durchgehend fertiggestellt. Sie wird vor allem von Pendlern benutzt und gehört streckenweise zu den meistbefahrensten Autobahnen Deutschlands.

Entwicklung der A 66

Der Straßenverlauf von Wiesbaden bis Weilbach war bereits 1813 von Herzog Friedrich August von Nassau vorgegeben worden, der hier eine Chaussee bauen ließ. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand eine dreispurige Strasse mit zusätzlichem Radweg. In den 50er Jahren begann man mit dem Ausbau des Rhein-Main-Schnellweges von Rüdesheim am Rhein, vorbei an Wiesbaden und Frankfurt bis nach Hanau. 1965 wurde die Bundesstraße 54 zwischen Wiesbaden und Weilbach und der Bundesstraße 40 bis Frankfurt zur Autobahn A 66 umgewidmet.

Bereits in den 50er Jahren geplant, begann man in den 60er Jahren mit dem Bau eines Tunnels. Statt Autos dient er heute Fußgängern. So wird die A66 zwischen dem Frankfurter Alleenring und der Borsigallee im Osten unterbrochen. Der erste symbolische Spatenstich für die Schließung der Lücke fand 2009 statt, aber die tatsächlichen Bauarbeiten sollen frühestens 2014 begnnen. Mit einer Fertigstellung ist erst um 2020 zu rechnen.

Die sogenannte Kinzigtalautobahn von Hanau bis Fulda vereinigt die A66 zwischen Hanauer Kreuz und Langenselbolder Dreieck mit der A45. Auch in Fulda ist die Autobahn nicht komplett durchgehend. Seit 2012 ist zwar der Lückenschluss im Bau, aber bislang gibt es nur eine provisorische Überleitung. Da diese Strecke beidseitig befahrbar ist, stellt sie kein Problem für den Routenplaner dar. Die 3,5 km lange Verbindung soll im Frühjahr 2014 fertiggestellt sein. Auch hier wird ein 1,6 km langer Tunnel durch Neuhof führen.

Der am stärksten frequentierte Abschnitt liegt zwischen Frankfurt-Höchst und dem Eschborner Dreieck. Mit über 130.000 Fahrzeugen pro Tag gehört diese Strecke zu den meistbefahrenen Straßen Deutschlands.

Der Verlauf der Autobahn

Angefangen bei Wiesbaden-Frauenstein mit zwei Fahrbahnen pro Fahrtrichtung hat man am Schiersteiner Kreuz eine Verbindung zur A 643 und an der Mainzer Strasse in Wiesbaden Anschluss an die A 671. Ab Wiesbaden-Erbenheim stehen drei Fahrstreifen für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Das Wiesbadener Kreuz verbindet die A66 mit der A3. Hier stehen nur vier Fahrstreifen zur Verfügung, beim weiteren Verlauf bis Frankfurt-Höchst aber wieder sechs und von dort bis zum Eschborner Dreieck sogar acht, da es sich um die am stärksten befahrene Teilstrecke handelt. Am Eschborner Dreieck hat man Anschluss an die A 648 und kurz darauf am Nordwestkreuz Frankfurt an die A5. Zwischen Frankfurt-Miquelallee und Bergen-Enkheim ist die A66 unterbrochen. Am Hanauer Kreuz und am Langeselboder Dreieck ist die A66 mit der A45 verbunden. Zwischen Neuhof-Süd und Fulda-Süd ist das Teilstück noch im Bau. Am Dreieck Fulda schließlich hat man Anschluss an die A7.


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