Autobahn A63 - Informationen zur Routenplanung



Will man die wunderbare Aussicht des Rheinhessichen Hügellandes und des Nordpfälzischen Berglandes genießen, dann sollte man die Autobahn A 63 in den Routenplaner eingeben. Die 73 km lange Autobahn hat nicht nur als Verbindung des Rhein-Main-Gebietes mit der Region der Saar und der Pfalz Bedeutung, sondern führt durch wunderschöne Landschaften und über beeindruckende Talbrücken.

Ausbau der A63

Die Autobahn schließt südlich von Mainz an die B40 an und folgt ab dort weitestgehend deren früherem Verlauf. Die Strecke bis Nieder-Olm ist über etwa 7 km sechsspurig ausgebaut, wobei der Beschleunigungsstreifen von Nieder-Olm nach Mainz und die Überleitung zur A 60 als dritte Fahrspur ausgebaut wurden. Dies war notwendig, da hier ca. 60.000 Fahrzeuge pro Tag die Strecke passieren. Aufgrund des Wegfalls des Seitenstreifens wurden Nothaltebuchten eingerichtet. Auch der Lärmschutz wurde im Rahmen der Umbauarbeiten bis 2009 teilweise verbessert.
2011 richtete man auf diesem Streckenabschnitt auch neue Schilderbrücken ein, die mit intelligenten Verkehrszeichenanlagen und Überwachungskameras ausgestattet sind. Bei Unfällen, Pannen oder anderen Gefahrensituationen können so die Fahrbahnstreifen nach Situation gesperrt oder freigegeben werden.

Das Autobahnkreuz Alzey verbindet die A63 mit der A61 nach Ludwigshafen. Am Ende der Autobahn, die Mainz mit Kaiserslautern verbindet, hat man am Dreieck Kaiserslautern Anschluss an die A6 nach Mannheim. Hier gibt es allerdings keine direkte Verbindungsfahrbahn, sondern man muss die Autobahn verlassen, um dann auf die nächste wieder auffahren zu können.

Sehenswertes entlang der A 63

Neben der wunderbaren Landschaft verweisen Hinweisschilder entlang der A63 auf Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Angefangen beim Mainzer Dom bis hin zum Japanischen Garten in Kaiserlautern befinden sich all diese Sehenswürdigkeiten im Umkreis von 5 km des Hinweisschildes, eine Ausnahme ist die Katharinenkirche Oppenheim, die mehr als 20 km entfernt ist.

Aus Richtung Mainz kommend passiert man hinter Nieder-Olm die 270 m lange Mühlgrabentalbrücke. Von der Ausfahrt Wörrstadt kann man den besagten Abstecher zur Katharinenkirche machen oder an der nächsten Ausfahrt Bibelnheim die ehemalige Wallfahrtskirche Armsheim besuchen. Nachdem man das Autobahnkreuz Alzey und die Abfahrt Erbes-Büdesheim passiert hat, passiert man die 1250 m lange Talbrücke Weinheim.
Von Kirchheimbolanden ist es nicht weit bis zum Donnersberg, der mit über 687 m das höchste Bergmassiv der Pfalz ist. Ebenfalls nicht weit ist das Schloss Kirchheimbolanden zu finden, in dem die Fürsten von Nassau-Weilburg residierten.

Auf der weiteren Strecke der A 63 überquert man noch einige Talbrücken, beginnend mit der Häferbachtalbrücke. Hinter Göllheim folgen die Talbrücke Langmeiler Senke, die Gonbachtalbrücke und die Talbrücke Langmeil. Hinter Winweiler geht es weiter mit der Lohnsbachtalbrücke, der Talbrücke Lanzenbachtal und der Talbrücke Baalborner Wasser, die Längen zwischen 210 und 271 m haben. Und schließlich passiert man hinter Sembach noch zwei Talbrücken, zuletzt Talbrücke Eselsbachtal.
In Kaiserslautern angekommen laden die Abteikirche Otterberg oder der Japanische Garten zum Besuch ein.


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