Autobahn A623 - Informationen zur Routenplanung



Mit der Erfindung des Automobils musste auch der Straßenbau überdacht werden. Als 1921 im Berliner Grunewald die AVUS als erste Autobahn der Welt eröffnet worden ist, ahne noch niemand, dass Deutschland schon bald über ein großes Netz von Autobahnen verfügen sollte. Aber schon bald überspannten diese das Land von Nord noch Süd und von Ost nach West. Durch die Autobahnen wurde der Verkehr sicherer. Die Schnellstraßen wurden so konzipiert, dass weder Gegenverkehr noch Kreuzungen den Verkehr behindern konnten. Autos fuhren nur noch in eine Richtung, beim Überholen konnte die zweite Fahrspur benutzt werden. Zum besseren Verständnis werden die Autobahnen seit 1975 mit einem Nummernsystem versehen. So kann der Autofahrer bereits an der Nummer der Autobahn erkennen, wie diese verläuft.

Die A 623

Die Nummerierung des deutschen Autobahnnetzes erfolgt von Nord nach Süd. Hat eine Autobahn nur eine Ziffer, verläuft sie über eine weite Strecke und ist oft auch grenzüberschreitend. Zwei Ziffern deuten darauf hin, dass die Strecke einer Region zugeordnet wird. Das System beginnt mit der A 10, die den Berliner Ring benennt, es endet mit der A 99, die für den Münchener Autobahnring steht. Bei Autobahnen mit drei Ziffern handelt es sich um regionale Strecken, also entweder um Zubringerautobahnen oder um die Verbindung von zwei größeren Autobahnen.
Bei der A623 handelt es sich um eine solche Autobahn. Zunächst kann festgestellt werden, dass die Autobahnen A 60 und höher durch Südhessen, das Saarland und Rheinland-Pfalz verlaufen. Der Autofahrer kann also schon aus den ersten zwei Ziffern entnehmen, in welchen Bereich sich die A623 befindet.
Als die Autobahnanbindung für Saarbrücken geplant worden ist, sollte diese vom Autobahndreieck Friedrichsthal bis in die City von Saarbrücken verlaufen. Durch diese Anbindung sollte erreicht werden, dass die Innenstadt Saarbrückens direkt über eine Autobahn angefahren werden kann. Das Projekt sollte am Autobahndreieck die A 8 mit der Bundesstraße 41 in Saarbrücken verbinden. Die Planung konnte nicht komplett umgesetzt werden und so ist heute der Verlauf der A 623 exakt der der Bundesstraße B 41. Ein Teil der B 41 wurde zur Autobahn A623 umgebaut. Der Zubringer nach Saarbrücken ist aber dann nicht mehr die A 623, sondern die B 41. Am Ende der Autobahn geht der Fahrstreifen rechts weiter in westliche Richtung, am Ludwigs-Parkstadion und dem Stadtteil Rodenhof vorbei. Weiter führt sie über die Saar bis zum Autobahnanschluss an die A 620 Saarbrücken-Westspangenbrücke.
Der linke Fahrstreifen führt in östliche Richtung. Vorbei am Stadtteil Rodenhof führt diese Spur direkt in die Innenstadt. Diese Fahrbahn überquert ebenfalls die Saar. Sie kreuzt die A 620 an der Anschlussstelle Saarbrücken-Wilhelm-Heinrich-Brücke. Die B 41 wird jetzt zur Nationalstraße 3, die in Richtung Frankreich(nach Metz) weiterführt.
Die regionale Autobahn A 623 gehört vollständig zum Regionalverband Saarbrücken. Die Autofahrer der A 1 könnten auch direkt über den Ludwigskreisel die Innenstadt Saarbrückens erreichen. Um Staus zu vermeiden, werden sie jedoch auf die A 8 geführt, um dann nach 6 km auf die A 623 geleitet zu werden.


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