Autobahn A535 - Informationen zur Routenplanung



Deutschland verfügt über ein weitreichendes und umfangreiches Straßenverkehrsnetz. Die schnellste Möglichkeit von A nach B zu kommen ist jedoch in den meisten Fällen immer noch die Autobahn. Obgleich es diverse Ecken gibt, bei denen Autofahrer aufgrund von massiven Staubehinderungen oftmals der Verzweiflung nahe sind, ist es dennoch sehr praktisch, wenn man eine Autobahnanbindung hat. Sehr viele Städte konnten hiervon in der Vergangenheit profitieren, da die Autobahn nicht nur den schnelleren Nahverkehr, sondern vielmehr auch den problemlosen Fernverkehr ermöglichen. Nordrhein-Westfalen steht oftmals im Mittelpunkt, wenn es um Verzögerungen aufgrund von Staubildungen kommt, eine Strecke jedoch ist hiervon glücklicherweise sehr selten betroffen - die A 535.

Der Streckenverlauf

Die A535 verbindet das Sonnborner Kreuz bei Wuppertal über eine Gesamtstrecke von 14 Kilometern mit dem Autobahn-Dreieck Velbert-Nord, von wo aus Anschluss an die A4 besteht. Insgesamt verfügt die A 535 über 6 Anschlussstellen, wovon eines als Autobahnkreuz gilt.
Es ist möglich, die Städte Velbert, Tönisheide und Wülfrath über die Autobahn zu erreichen. Derzeitig ist dieses Autobahnstück noch mit jeweilig 2 Fahrbahnspuren in beide Richtungen ausgebaut, eine Erweiterung war zwar mehrfach im Gespräch aber die Pläne wurden stets widerrufen. Dieses wurde damit begründet, dass derzeitig noch keine Notwendigkeit besteht.

Besonderheiten dieses Autobahnabschnitts

Die A535 ist aktuell in weiten Strecken noch als Bundesstraße ausgeschildert. Einzig die Strecke zwischen dem Sonnborner-Kreuz und Wuppertal-Dormap hat den Status einer Autobahn, dieser Teilabschnitt ist aber nach wie vor mit einer Bundesstraßenbeschilderung versehen, was mitunter für ortsfremde Verkehrsteilnehmer zu Verwirrungen führen kann. Es ist daher ratsam auf eine Navigation bzw. einen Routenplaner zurückzugreifen, um sein gewünschtes Ziel zeitnah zu erreichen. Für die Zukunft ist jedoch eine Aufstufung zur Autobahn zwischen dem Sonnborner-Kreuz und Essen-Bergershausen geplant.
Tagtäglich befahren ca. 60.000 PKWs diesen gerade einmal 14 Kilometer langen Streckenabschnitt, der komplett in Nordrhein-Westfalen verläuft und es grenzt fast schon an ein Wunder, dass es zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommt. Die A 535 gilt trotz seines dichten Verkehrs als eine der Autobahnen, auf welchen mit den wenigsten Behinderungen zu rechnen ist.
Bis zum Jahre 1995 war das Sonnborner-Kreuz das größte innerstädtische Autobahnkreuz Europas, obgleich dieser Knotenpunkt seinen Status Autobahnkreuz lediglich der Tatsache verdankte, dass er einen vollwertigen Anschluss in vier abgehende Richtungen erhielt. Dieses ist bemerkenswert wenn man sich die Länge von gerade einmal 2 Kilometern (bis 2007 war dieser Abschnitt hierzulande die kürzeste Autobahn) betrachtet. Diese Anschlüsse erhielt das Sonnborner Kreuz in Erwartung des oben bereits beschriebenen Ausbaus.

Viele Autofahrer, die auf diesem Wege zu ihrem gewünschten Ziel gelangen machen sich keine Gedanken darüber, welche kuriosen Fakten über die Autobahn, die sie derzeitig befahren, existieren. Allein schon Umstand, dass die A 535 trotz ihrer geringen Länge überhaupt dermaßen viele Anschlussstellen hat ist jedoch bemerkenswert und verdient es, einmal darüber nachzudenken. Die A535 ist somit mehr als nur eine kleine Autobahn!


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