Autobahn A45 - Informationen zur Routenplanung



Planung und Geschichte:

Mit der Planung der A 45 im Jahre 1957, geschah die erste Neubaumaßnahme nach den zweiten Weltkrieg. Zunächst war eine Diskussion über die Verwendung der A45 als reine Kraftfahrstraße in aller Munde, jedoch einigten sich die Politiker über den Ausbau in Form einer reinen Autobahn. Während in den 1960er Jahren bereits der Abschnitt von Dortmund Süd bis hin zum Westhofener Kreuz fertig gestellt wurde, dauerte es bis ins Jahr 1971, als mit der Erweiterung bis zum Gambacher Kreuz, auch tiefes hessisches Gebiet erreicht wurde. Erst Ende der 1970er Jahre wurde die A45 bis Aschaffenburg komplettiert.

Route, Länge und Merkmale:

Die Autobahn A45, wird heute auch als die Sauerlandlinie bezeichnet. Mit Ausgangspunkt in Aschaffenburg, führt die A 45 über weite Teile Hessens, bis nach Nordrhein-Westfalen. Nach Durchquerung des Sauerlandes, gibt es einen direkten Anschluss ins Ruhrgebiet. Die A45 endet schlussendlich in Dortmund. Eine eklatante Besonderheit der Autobahn A45, bietet die ungewöhnlich hohe Anzahl an Brücken. Mit 73 Autobahn Brücke, ist die A 45, jene Autobahn in Deutschland, die über die durchschnittlich meisten Brücken verfügt. Es ist insbesondere die Brückendichte, die der A 45 den Beinamen "Königin der Autobahnen", verleiht. Bei einer Gesamtlänge von lediglich 257 Kilometern je Richtung, gibt es nahezu alle 3 Kilometer, eine Autobahn Brücke zu bewundern. Die bekannte Siegtalbrücke in der Nähe der Stadt Siegen, ist dabei mit 1050 Metern Länge, die längste Brücke der Autobahn A45. Weiteres Merkmal der A 45, ist der große Höhenunterschied, in ihrem Verlauf. Hierfür ist nicht zuletzt das gebirgige Sauerland mit einigen Erhebungen, verantwortlich. Nicht nur das Sauerland, sondern auch das Siegtal bieten dem Autofahrer eine naturbelassene Umgebung. Die ländliche Streckenführung mit einigen Naturerlebnissen und schönen Landschaften, sorgt dafür, dass die A45 eine der beliebtesten Autobahnen ist.

Verkehrsdichte und Ausbaumaßnahmen:

Erfahrungswerte zeigen, dass die Verkehrsdichte nach Norden hin zu nimmt. Abhängig von Tageszeit und Berufsverkehr, erlauben die Abschnitte im Süden - rund um Hanau und Gießen, auch schnelleres Fahren, bei verkehsrärmerer Intensität. Das Verkehrsaufkommen ist rund ums Ruhrgebiet wesentlich höher, so dass bei einer Fahrt in diesem Abschnitt etwas mehr Zeit eingeplant werden sollte. Dies betrifft insbesondere die Stoßzeiten, beispielsweise werktags von 9.00 - 17.00 Uhr. Etliche Diskussionen gab und gibt es um die Nordverlängerung der A 45. Nachdem eine direkt Verlängerung und Anschlussstelle an die A43 in Höhe Dülmen, nicht durchgesetzt werden konnte, ist die Anbindung in Form einer Bundesstraße noch heute im Gespräch. Eine abschließende Einigung konnte aber noch nicht erzielt werden.


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