Autobahn A270 - Informationen zur Routenplanung



Die Autobahn A270 führt auf einer Länge von ungefähr 12 km durch die Bundesländer Bremen und Niedersachsen und liegt komplett im Norden des Bremer Stadtgebietes. In Bremen-Blumenthal beginnt die A 270 und verläuft in Richtung Südosten bis zum so genannten "Ihlpohler Kreisel" in Bremen-Burgdamm (Verkehrsknoten Bremen-Nord), wo sie dann in die Bundesstraße 74 übergeht, die nach Osterholz-Scharmbeck führt. Die Autobahn A 270 ist auch mit der Autobahn A27 verbunden, die als Hochstraße über den Verkehrsknoten führt.

Die Entstehung der Autobahn A270

Im Jahre 2001 entstand die A270, als für einen Streckenabschnitt der Bundesstraße B74 eine Umwidmung durchgeführt wurde, auch "Lesumschnellweg" oder "B74n" genannt. Da die Trasse durch dichte Bebauungsgebiete führte und ein geringeres Verkehrsaufkommen zu verzeichnen war, wurden nach der Umwidmung keine zusätzlichen Baumaßnahmen an der A270 durchgeführt. Infolgedessen stehen seitdem zum Großteil an der A 270 keine Standstreifen zur Verfügung und es wurde ein Tempolimit festgelegt, das 80 km/h beträgt. Von 2007 bis 2010 wurde die A270 als Bundesstraße B74 in Richtung Nordwesten um einige Kilometer verlängert und bis Bremen-Farge fortgesetzt. Die Trasse endet schließlich nach einem mit Schranken versehenen Bahnübergang am Fähranleger. Da der Verkehr zu den Industriebetrieben mit gewerblichen Fahrzeugen merklich abgenommen hatte, wurden keine Brückenspangen gebaut, die die bereits existierenden Rampen für die Abfahrt von der A27 zur A 270 geschlossen hätten.

Planung der Ausbauarbeiten

Die Planung für den Ausbau der Autobahn A 270 sah in dem Zeitraum von 2007 bis 2010 vier Bauabschnitte mit einer Bauzeit von etwa 900 Kalendertagen vor.

Im September 2007 sollte an der Farger Straße mit den Anpassungsarbeiten begonnen werden, die auch den Bahnübergang B74n mit der Farge-Vegesacker Eisenbahn beinhalten sollten. Der Bahnübergang sollte zur Absicherung mit Halbschranken sowie einer Lichtsignalanlage ausgestattet werden, die mit der Signalisierung der Einmündung Claus-von Lübken-Straße abgestimmt werden sollte. Zudem waren auch Ingenieurarbeiten für die Brücke "Am Umspannwerk" vorgesehen.

Anfang 2008 sah die Planung, dass mit den Bauarbeiten für die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen in Form von Lärmschutzwänden bzw. -wällen entlang der A270 begonnen wurde. Zum Teil waren auch Schallschutzfenster geplant. Diese Baumaßnahmen sollten die Lärmimmissionen verringern und zu einer Pegelminderung beitragen.

Ab Sommer 2009 waren die Asphaltierungsarbeiten der Fahrbahndecke auf dem Streckenverlauf B74n vorgesehen, wobei auch die Schutzplanken, die Beschilderung sowie die Markierungen entlang der Autobahn A 270 mit angebracht werden sollten.

Sämtliche Baumaßnahmen, die die Autobahn A 270 betreffen, sollten Anfang 2010 abgeschlossen sein. Lediglich die Landschaftspflege in den Bereichen, die nicht in unmittelbarer Nähe der Streckenführung der A 270 liegen, sollten noch nicht abgeschlossen sein.

Da die Autobahn A270 in einigen Streckenabschnitten auch durch besiedelte Gebiete Bremens führt, was möglicherweise zu Verwirrungen führen kann, empfiehlt sich für Ortsunkundige die Verwendung eines Routenplaners.


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